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Hausstaubmilben
Die kleinen Mitbewohner
 
 
 
 
Einleitung Hausstaubmilben:
 
Hausstaubmilben sind winzig kleine Spinnentiere mit einer Grösse von ca. 0,1mm - 0,5mm. In unseren Breitengraden gibt es praktisch keine Wohnung ohne Hausstaubmilben. Sie leben im normalen Hausstaub und ernähren sich von menschlichen und tierischen Hautschuppen. Hausstaubmilben sind im Prinzip völlig harmlos, lichtscheu, meiden den Körperkontakt mit Menschen, übertragen keine Krankheiten und gehören in jeder Wohnung quasi zu unseren Hausgästen. Die beliebtesten Aufenthaltsorte der Hausstaubmilben sind Matratzen, Bettwäsche, Polstermöbel, Teppiche und Plüschtierchen. Das eigentliche Problem an Hausstaubmilben sind deren Kotbällchen die das allergene Eiweiss Tropomyosin enthalten. Die Zahl der Hausstaubmilben ist im Sommer und Herbst am höchsten und mit Beginn der Heizperiode schrumpft dann die Milbenpopulation, bedingt durch das Austrocknen der Wohnung, wieder auf ein Minimum. Trotzdem erreichen die allergischen Beschwerden oft im Winter Ihren Höhepunkt. Durch die trockene Luft zerfallen die allergisierenden Kotbällchen leichter und werden als Feinstaub über die Raumluft in besonders hohen Mengen eingeatmet.
 
 
Der Hausstaub:
 
Unser Hausstaub besteht aus einem unterschiedlichen Gemisch aus Strassenschmutz, Russpartikel, Textilfasern, Hausstaubmilbenkot, Schimmelpilzen, Pollen, Menschen- und Tierhaaren, Hautschuppen, Nahrungsreste und vielen anderen Bestandteilen. Hausstaub besitzt keine einheitliche Zusammensetzung, sondern variiert von Wohnung zu Wohnung. Viele Bestandteile im Hausstaub können zu allergischen Reaktionen führen, die meisten Patienten die auf Hausstaub empfindlich reagieren, sind jedoch gegen Hausstaubmilbenkot allergisch.
 
 
Allergien im Vormarsch:
 
Allergien haben in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Die Gründe für diese Entwicklung sind bis heute nicht eindeutig geklärt, es gibt aber Hinweise, dass Umweltbelastungen eine Rolle spielen. Eine Allergie entsteht als fehlgeleitete Abwehrreaktion des Körpers, wenn das Immunsystem des Allergikers beim Kontakt mit Allergenen bestimmte Antikörper im krank machenden Übermass produziert. Milbenkotallergiker reagieren mit Augentränen, laufender Nase, Niesanfälle und Husten, in schwerwiegenden Fällen mit Atemnot und Asthma.
Zu besonders heftigen Beschwerden kommt es häufig in der Nacht, nach dem Aufwachen oder beim Bettenmachen. Wenn vom Arzt eine Hausstauballergie diagnostiziert wurde, müssen die Ursachen dafür wirkungsvoll bekämpft werden. In Wohnungen lassen sich Hausstaubmilben nie ganz beseitigen, es ist aber möglich ihre Zahl auf ein Minimum zu reduzieren.
 
 
 
Massnahmen gegen Hausstaubmilben:
 
Prinzipiell ist die Reduktion der Milbenbrutstätten ratsam, diese lassen sich mit speziellen Milbentests nachweisen und gezielt sanieren. Entscheidend ist auch die Kontrolle des Innenraumklimas, Hausstaubmilben vermehren sich in feuchtwarmer Umgebung am schnellsten.
 
·  Das Klima in Ihrem Haus oder Wohnung nimmt entscheidenden Einfluss auf die Vermehrung und Entwicklung
   der Hausstaubmilben. Da sie auf Grund ihrer geringen Grösse keine Atemöffnungen benötigen, sie also direkt
   über die Haut atmen und diese sehr dünn ist, brauchen sie eine hohe Luftfeuchtigkeit um den eigenen
   Wasserverlust zu kompensieren. Hier liegt auch der grösste Schwachpunkt der Hausstaubmilben.
   Versuchen Sie, besonders im Schlafzimmer, die Luftfeuchtigkeit zwischen 40% und max. 60% zu halten.
   So stirbt ein Grossteil der Hausstaubmilben oder sie können sich zumindest nicht mehr fortpflanzen.
 
·  Äusserst hartnäckig sind Matratzenpopulationen, diese werden jede Nacht mit ausreichend Feuchtigkeit,
   Wärme und Nahrung versorgt. Nutzen Sie Matratzen und Bettzeug nicht länger als 5 - 6 Jahre,
   Duvet- und Matratzenbezüge sollten bei 60°C waschbar sein. Eine besonders effektive Massnahme ist die
   Verwendung von Allergikerbettwäsche, diese besteht aus staubdichten synthetischen Stoffen, die das
   Austreten von Milbenkot aus Matratze, Duvet und Kissen verhindern. Allergikerbettwäsche ist heute in sehr
   angenehmer und atmungsaktiver Qualität erhältlich. Wurde eine Hausstaubmilbenallergie diagnostiziert,
   übernimmt Ihre Krankenkasse einen Teil der Anschaffungskosten.
 
·  Grundsätzlich ist die Reduktion der textilen Inneneinrichtung ratsam, hier sind vor allem Teppiche und
   Polstermöbel die grössten Milbenbrutstätten. Hausstaubmilben meiden glatte Oberflächen wie Fliessen,
   Parkett, Laminat, Novilon oder glattledrige Polstermöbel. Plüschtiere, Zierkissen, Nackenrollen, Wolldecken,
   Schaffelle usw., werden milbenfrei, wenn sie in einer Plastiktüte für 2 Tage bei -18°C in der Tiefkühltruhe
   liegen. Anschliessend noch gründlich auswaschen, damit auch der Milbenkot entfernt wird.
 
·  Beim Haus- oder Wohnungsputz ist wichtig, dass so wenig Staub wie möglich aufgewirbelt wird. Verwenden
   Sie deshalb einen Staubsauger mit HEPA-Mikrofilter, nur diese verhindern, dass Feinstäube ungehindert in die
   Raumluft geblasen werden. Leeren und reinigen Sie Ihren Staubsauger wenn möglich nicht in der Wohnung
   und lassen Sie mit Wasser gereinigte Mikrofilter vollständig austrocknen. Öffnen Sie beim Staubwischen oder
   saugen die Fenster, damit wird aufgewirbelter Staub direkt weggelüftet.     
                                                                                                                                                                                                                                                                               
 
 
 
BioHome - Thomas Schweizer
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