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Elektrobiologie
Dauerstress durch Elektrizität
 
 
 
                                                                                                  
Einleitung Elektrobiologie "Elektrosmog":
 
Im allgemeinen wird von Elektrosmog gesprochen, wenn von Begleiterscheinungen durch natürliche und technisch verursachte Elektrizität die Rede ist. In diesem Zusammenhang tauchen Begriffe wie Elektrobiologie, Felder, Feldstärke, magnetische Flussdichte und Frequenz auf.
 
Die Elektrobiologie befasst sich mit der Erforschung von Zusammenhängen zwischen Elektrosmog und gesundheitlichen Störungen bei Mensch, Tier und Umwelt.
 
Der Begriff Feld wird in der Physik eingesetzt, um die Wirkung einer physikalischen Grösse im Raum zu beschreiben. Gemeint sind hier elektrische Felder wie sie im Bereich elektrischer Spannungen vorhanden sind, magnetische Felder die durch den elektrischen Stromfluss entstehen und elektromagnetische Felder, mit der Fähigkeit sich vom Ursprung abzulösen und sich im Raum frei ausbreiten.
 
Um die Stärke elektrischer und magnetischer Felder zu bestimmen, werden folgende Einheiten eingesetzt:
Die Feldstärke elektrischer Felder wird in Volt pro Meter "V/m" angegeben.
Die Flussdichte magnetischer Felder wird in Tesla "T" angegeben.
Für den äusserst komplexen Bereich der elektromagnetischen Felder, sind mehrere Einheiten im Einsatz. Die wichtigsten sind hier die Feldstärke in Volt pro Meter (V/m) und die Leistungsflussdichte in Watt pro Quadratmeter (W/m²).
 
Mit der Frequenz wird bezeichnet, wie viele Schwingungen pro Sekunde stattfinden, die Anzahl Schwingungen werden in Hertz (Hz) angegeben. Mit der Frequenz lassen sich nun die verschiedenen Feldarten identifizieren und in Gruppen einteilen. Gleichfelder haben keine Schwingung also 0 Hertz, niederfrequente Wechselfelder weisen Frequenzen von 1 bis ca. 100000 Hertz (100 Kilohertz) auf. Der Übergang zu den hochfrequenten elektromagnetischen Feldern, erfolgt ab 100 Kiloherz. Die hochfrequenten elektromagnetischen Felder gehen dann über den Megahertzbereich (Millionen Schwingungen pro Sekunde) in den Gigahertzbereich (Milliarden Schwingungen pro Sekunde) und enden bei ca. 300 Gigahertz. Im Anschluss daran folgen die Wellen von Infrarot, sichtbarem Licht und Ultraviolett, sowie der Röntgen- und Gammastrahlung.
 
Elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder sind seit jeher Bestandteil der natürlichen Umwelt, beispielsweise das elektrische Feld der Atmosphäre, das Erdmagnetfeld oder die elektromagnetische Impulsstrahlung die das Wettergeschehen begleitet.
In der Menschheitsgeschichte relativ neu hinzugekommen sind Felder aus technischen Quellen und schlecht leitenden Materialien. Diese Felder werden in drei Gruppen unterteilt.
 
Die elektrischen und magnetischen Gleichfelder, die bei statischer Aufladung von schlecht leitenden Materialien und durch Gleichstromanwendungen wie Strassenbahnen, Solaranlagen, industriellen Anwendungen entstehen.
 
Die niederfrequenten elektrischen und magnetischen Wechselfelder, wie sie im Zusammenhang mit der Stromversorgung für Haushalte, Industrie und Bahn auftreten.
 
Die hochfrequenten elektromagnetischen Felder, die als Funkwellen bei der drahtlosen Informationsübertragung genutzt werden.
 
 
Kurze Beschreibung der wichtigsten Felder und deren Quellen:
 
ELEKTRISCHE GLEICHFELDER (Elektrostatik) 0Hz:
Bekannt als elektrostatische Aufladung von schlecht leitenden Materialien wie synthetische Teppiche, Kunststoffe, Lacke usw. Elektrische Gleichfelder entstehen auch bei Gleichstromanwendungen, wenn deren elektrische Leitungen unter Spannung stehen. In Haushaltungen werden jedoch Gleichstromanwendungen, mit Ausnahme von Solarstrom, Batterie- und Akkubetrieb, kaum eingesetzt.
 
MAGNETISCHE GLEICHFELDER (Magnetostatik) 0Hz:
Das natürliche magnetische Gleichfeld der Erde kann in Innenräumen durch Metallbauteile und metallischen Gegenstände wie Armierungsstahl, Stahlträgern, Federkernmatratzen usw. erheblich verzerrt werden. Künstliche magnetische Gleichfelder entstehen auch bei Gleichstromanwendungen, wenn in deren elektrischen Leitungen Strom fliesst, also ein Verbraucher (Gerät) eingeschaltet ist.  
 
ELEKTRISCHE WECHSELFELDER (Niederfrequenz) 1 bis 100KHz:
Die Entstehung der elektrischen Wechselfelder ist identisch mit den elektrischen Gleichfelder der Gleichstromanwendungen, mit dem wesentlichen Unterschied, dass die Wechselfelder abwechselnd positiv und negativ geladen werden und somit eine Schwingung (Frequenz, angegeben in Hz) entsteht. Die zwei wichtigsten Quellen im Niederfrequenzbereich sind der  Bahnstrom mit 16 2/3Hz und die allgemeine Stromversorgung mit 50Hz. Weitere Feldarten werden durch Geräte wie Fernseher bis 15KHz, Leuchtstoffröhren/Niedervolthalogenleuchten bis 60KHz, Computerbildschirme bis 90KHz usw, verursacht. 
 
MAGNETISCHE WECHSELFELDER (Niederfrequenz) 1 bis 100KHz:
Die magnetischen Wechselfelder entstehen, wie die magnetischen Gleichfelder, erst wenn Strom fliesst. Die weiteren Eigenschaften der magnetischen Wechselfelder, wie das Schwingungsverhalten und die Quellen, sind identisch mit denen der elektrischen Wechselfelder.
 
ELEKTROMAGNETISCHE FELDER (Hochfrequenz) 100KHz bis 300GHz:
Je höher die Frequenz wird, desto mehr ist die elektrische und magnetische Komponente der Felder miteinander verbunden. Im Hochfrequenzbereich sind die beiden Felder nicht mehr getrennt, deshalb spricht man hier auch von elektromagnetischen Wellen oder elektromagnetischer Strahlung. Die Eigenschaften der hochfrequenten Felder sind völlig anderer Natur als die im Niederfrequenzbereich. Die wichtigste Eigenschaft ist die Fähigkeit, dass sich die Felder von ihrem Ursprung ablösen, also abgestrahlt werden. Zu den Verursacher solcher hochfrequenten Felder gehören, Radio- und Fernsehfunk, die verschiedenen Mobilfunknetze,
DECT Telefone, Babyphone, Wireless LAN, Bluetooth, Radar, Richtfunk, um nur einige Beispiele zu nennen.
 
 
Elektrosensibilität, das verleugnete Leid:
 
ELEKTRISCHE UND CHEMISCHE VORGÄNGE IM KÖRPER:
Der menschliche Körper funktioniert im Grunde genommen, wie alle anderen Lebewesen und Vorgänge in der Natur auch, auf der Basis von Physik und Chemie. Durch physikalische Vorgänge, nämlich elektrische Impulse (bioelektrische Signale), wird der komplette Organismus gesteuert. Selbst die biochemischen Prozesse in jeder Zelle, vor allem an den Membranen, können ohne Elektrizität nicht erfolgen. Diese empfindlichen biologischen Prozesse werden durch Elektrosmog erheblich gestört oder gar geschädigt. Weiter wird auch der Hormonhaushalt beeinflusst, vorab das Melatonin, welches hauptsächlich für den Tag- und Nachtrythmus, dem Zellwachstum und massgäblich am Immunsystem beteiligt ist.
 
DIE UNABHÄNGIGE UND GEKAUFTE WISSENSCHAFT:
In den letzten Jahren haben sich die Verdachtsmomente einer möglichen gesundheitlichen Gefährdung durch Elektrosmog erhärtet, demgegenüber stehen wirtschaftliche Interessen, vorab die der milliardenschweren Mobilfunkindustrie. Die Industrie versucht nun mit eigenen Studien und einer gewaltigen Propagandamaschinerie das Thema Elektrosmog ins Lächerliche zu ziehen und elektrosensible Menschen werden ganz einfach als psychisch krank dargestellt.
Selbst die Kostenexplosion im Gesundheitswesen die mit dem Ausbau der flächendeckenden Mobilfunknetze seit den 90er Jahren einhergeht, ist für die Mobilfunkindustrie reiner Zufall.
 
Prof. Dr. Karl Hecht zur Verharmlosung der gesundheitsrelevanten Wirkung von hochfrequenten Radio- und Mikrowellenstrahlungen (einschließlich des Mobiltelefonsystems) auf die funktionellen und körperlichen Prozesse des Menschen. Teil1 Teil2 Teil3 Teil4
 
 
Elektrosmog selber reduzieren:
 
Die Elektrosmogbelastung in Ihrem Wohnumfeld kann mit einfachen Massnahmen und Verhaltensregeln erheblich reduziert werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Orten an denen sich Personen über längere Zeit aufhalten, dem Schlafzimmer, Kinderzimmer, Wohnzimmer und Büro.
 
·  Verzichten Sie auf Funkanwendungen wie DECT Telefone, drahtlose Netzwerke und Internetzugänge,
   Bluetoothgeräte wie Funkmäuse und Funktastaturen, Babyphone, drahtlose Kopfhörer usw.
 
·  Entfernen Sie alle grössere metallischen Möbel, Bettgestelle und Gegenstände aus Ihrem Schlafbereich, auch
   Federkehrnmatrazen, Spiegel und Lautsprecher. Halten Sie mindestens einen Meter Abstand zu Heizkörpern. 
 
·  Verwenden Sie im Wohnraum möglichst keine Materialien die zu elektrostatischer Aufladung neigen,
   besonders Matratzen, Kissen, Duvets, Bettbezüge. Die Bekleidung spielt hier ebenfalls eine Rolle,
   achten Sie beim Kauf möglichst auf antistatische Textilien.
 
·  Betreiben Sie im Schlafbereich keine Elektrogeräte. Falls nicht anders möglich versuchen Sie einen
   Mindestabstand von zwei Meter einzuhalten, auch zu Geräten im Nachbarzimmer. Bei vielen Geräten bleiben
   die Netzteile auch nach dem Ausschalten weiterhin in Betrieb. Ziehen Sie deshalb vor dem Schlafen gehen zur
   Sicherheit die Netzstecker aus.
 
·  Plazieren Sie keine Verlängerungskabel um oder unter dem Schlafbereich.
 
·  Versuchen Sie in Ihrem Wohnumfeld die Ruhe- und Schlafplätze mit möglichst grosser Distanz zur
   Elektroinstalation einzurichten.
 
 
 
Die Grenzwerte in der Schweiz:
 
Die vom Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL eingesetzte Expertengruppe "Nichtionisierender Strahlung", gemeint sind hier die oben aufgeführten Felder von 0 - 300GHz, hat als Grundlage zur Grenzwertbestimmung die Richtlinien der internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP), bestehend aus Wirtschaftsvertreter, weitgehend übernommen. Als Zusatz für die Schweiz hat die Expertengruppe ein Vorsorgeprinzip mit tieferen Grenzwerten für Orte mit empfindlicher Nutzung (OMEN) empfohlen. Als OMEN gelten Schlaf- und Wohnräume, Schulräume und Kindergärten, Patientenzimmer in Spitäler und Altersheimen, raumplanungsrechtlich festgesetzte Kinderspielplätze aber auch unbebaute Grundstücke, die für die erwähnten Nutzungen zugelassen sind. Diese Empfehlungen stellen die Grundlage für die Verordnung des Bundesrates zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NIS-Verordnung) dar.
Das schweizerische Vorsorgeprinzip ist sicherlich ein erster Schritt in die richtige Richtung, doch die folgenden Zahlen am Beispiel von UMTS Mobilfunk machen deutlich, dass die Grenzwertfrage noch einiges zu diskutieren gibt.
 
Grenzwert für OMEN "6V/m."
Alle anderen Orte "61V/m."
Veränderung der menschlichen Gehirnströhme ab "0.02V/m."
Ausreichender Handyempfang noch mit "0.001V/m."
 
 
Elektrosmogmessungen:
 
Um nicht sichtbare Elektrosmogquellen von Aussen, aus Nachbarwohnungen und im eigenen Wohnumfeld aufspüren zu können, sind Elektrosmogmessungen unerlässlich. Für die Erfassung der verschiedenen Feldarten, ist ein umfangreicher  Messgerätepark nötig, besonders im Bereich der elektromagnetischen Felder (Hochfrequenz), liefern nur Spektrumanalyser objektive Messergebnisse.
 
MESSUNG ELEKTRISCHER GLEICHFELDER:
Elektrische Gleichfelder werden bei baubiologischen Untersuchungen mittels Gleichspannungsmessgeräten, Elektrofeldmeter oder Feldmühlen am Material und im Raum gemessen.
 
MESSUNG MAGNETISCHER GLEICHFELDER:
Magnetische Gleichfelder werden mit einem flüssigkeitsgedämpften Präzisionskompass oder mit einem elektronischen Kompass (Geomagnetometer) erfasst.
 
MESSUNG ELEKTRISCHER WECHSELFELDER:
Elektrische Wechselfelder werden bei Hausuntersuchungen mit für Wechselfelder geeigneten Elektrofeldsonden gemessen.
 
MESSUNG MAGNETISCHER WECHSELFELDER:
Die Erfassung magnetischer Wechselfelder wird mit für Wechselfelder geeigneten Magnetfeldsonden durchgeführt.
 
MESSUNG ELEKTROMAGNETISCHER FELDER:
Zur Erfassung der unzähligen Anwendungen im Hochfrequenzbereich, ist ein Spektrumanalyser erforderlich. Nur mit Hilfe einer Frequenzanalyse lassen sich elektromagnetische Felder aus unbekannten Quellen, einer Anwendung zuordnen. Auch die Messempfehlung des BUWAL zur richtigen Vorgehensweise ist, um eine objektive Messung zu erhalten, unbedingt anzuwenden.
 
MESSPROTOKOLLE:
Sämtliche Messorte, Messergebnisse und Messverfahren werden schriftlich festgehalten, jede Messung muss reproduzierbar sein. So können getroffene Massnahmen zur Feldreduktion mit Kontrollmessungen und erneutem Protokollieren, auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden.
 
 
Das Geschäft mit Abschirmungen und Elektrosmogharmonisierung:
 
Ausgebildete Baubiologen/Elektrobiologen sind in erster Linie beraterisch und analytisch tätig. Erst wenn alle einfachen feldreduzierenden Massnahmen vor Ort ausgeschöpft sind und keine Ausweichmöglichkeiten gegeben sind, werden Abschirmungsmassnahmen in Erwägung gezogen. Solche Massnahmen sind aber alles andere als einfach zu realisieren, wie so oft behauptet wird. Hierfür sollten deshalb nur erfahrene und versierte Fachbetriebe beauftragt werden.
Werden Sie äusserst skeptisch, wenn Ihnen Artikel wie Magnetfeldmatrazen, Entstörgeräte oder gar Arzneien usw. zur Elektrosmogharmonisierung angeboten werden. Solche Produkte sind nicht in der Lage Elektrosmogbelastungen zu reduzieren und können unter Umständen die Elektrosmogsituation in Ihrem Wohnumfeld gar verschlimmern.
                                                                                                                                                                                                           
 
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BioHome - Thomas Schweizer
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